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BAUSYSTEME MIT STIL UND FUNKTION

  • 25. Okt. 2024
  • 3 Min. Lesezeit

Aktualisiert: 13. Feb.

MODULARE MÖGLICHKEITEN



Marco Bäuerle realisiert Wohn- und Arbeitswelten der besonderen Art. Seine Häuser ähneln Containern, sind vielseitig einsetzbar und dank Modulbauweise äußerst flexibel. Alles ist möglich, von klein bis groß, von einfach bis luxuriös. Und es geht ausgesprochen schnell.


Wie bitte? Wohnen im Container? Das kann ja nur ein Scherz sein oder das Ergebnis einer Wette. Nichts davon trifft zu. Zugegeben: Wie Container sehen die Häuser und Gebäude der BBT Bäuerle Bau-Team GmbH nicht aus, wenn sie erst einmal aufgebaut sind. Aber ihren Ursprung haben sie tatsächlich in Wohncontainern, wie man sie heutzutage vielfach auf Großbaustellen sieht. Einfache, modulartig zusammengestellte Quader aus Seecontainern, die zum einen als Büro, zum anderen den Arbeitskräften als Aufenthaltsort und zur Übernachtung dienen.


Von diesen Containern verbaut Marco Bäuerle mit seinem Unternehmen inzwischen mehrere 10.000 Stück pro Jahr. „Dank der modularen Bauweise passen sich unsere Lösungen den individuellen Anforderungen unserer Kunden perfekt an. Gleichgültig ob Büros, Baustellenunterkünfte, Eventräume oder mobile Sanitäranlagen – unsere Container sind für die unterschiedlichsten Einsatzmöglichkeiten die ideale Lösung“, sagt Marco Bäuerle. Tatsächlich werden die Modulbauten in der Planungsphase – ähnlich wie beim Autokauf – ganz individuell konfiguriert. „Ein gutes Beispiel ist die Arztpraxis auf dem Land. Die heutigen Platzbedürfnisse sind andere als vor 40, 50 Jahren und viele junge Ärzte finden in den ländlichen Gemeinden häufig keine passenden Praxisräume. Sie kommen zu uns und stellen sich ihre Praxis nach ihren persönlichen Anforderungen und Vorstellungen zusammen“, erläutert Bäuerle. „Größe und Ausstattung des Empfangs- und Wartebereichs, Sanitäreinrichtung, Mobiliar bis hin zur Beleuchtung – wir kümmern uns um alles.“


Und nicht nur das: Selbst die Finanzierung ist Teil des Angebots, wenn es gewünscht wird. „Unsere Klientel – 90 Prozent sind gewerbliche Kunden – bekommt von der Planung bis zum bezugsfertigen Objekt alles aus einer Hand. Und dank unserer Modulbauweise können wir unseren Kunden neben dem klassischen Kredit auch Mietkauf und sogar Leasingmodelle anbieten, während bei einem herkömmlichen Gebäude mit Fundament keine Leasingmöglichkeit besteht“, erklärt der Firmenchef. Gerade deshalb ist die Modulbauweise für Unternehmen interessant, zum Beispiel, wenn sie aufgrund einer baulichen Erweiterung auf der Suche nach einer Übergangslösung sind.



Wir kommen in der Regel vom klassischen Container, aber erschaffen hochwertige Wohnwelten und individuelle Modulbauten.


Marco Bäuerle

Geschäftsführer von BBT Bau



Irgendwann stellte sich der Bauunternehmer die Frage, ob und wie man das Geschäft mit den Wohncontainern auch auf den privaten Bereich ausweiten könnte. Ihm war klar, dass vor allem der Komfort und der Grad der Individualisierung noch größer werden mussten. Eines war Marco Bäuerle jedoch wichtig: „Ich wollte – ähnlich wie bei den gewerblichen Projekten – einen schnellen Aufbau und ein in wenigen Tagen bezugsfertiges Objekt.“ Hierfür ist generell eine hohe Fertigungstiefe der einzelnen Module notwendig. „Ein Fertighaus wird zwar auch in wenigen Tagen aufgestellt, doch danach folgt ja noch fast der komplette Innenausbau mit Malerarbeiten, Böden, Teilen der Installation, Küche und so weiter. Wir haben bei unseren Modulen jedoch eine Fertigungstiefe von über 90 Prozent. Das heißt, der Kunde kann wenige Tage nach dem Aufbau seines Hauses bereits einziehen.“


Tatsächlich vergehen im Normalfall von der Bestellung bis zum Einzug nicht mehr als drei, vier Monate. „Unsere Kunden haben ein Erlebnis wie beim Autokauf. Sie konfigurieren ihre Arbeitswelt oder ihren Wohntraum bis ins kleinste Detail, erteilen uns den Auftrag und ein Vierteljahr später können sie bereits einziehen“, so Bäuerle. Die Geschwindigkeit sieht der Unternehmer als enormen Vorteil gegenüber konventionellem Bauen. „Da vergehen zwischen Planung und Einzug schnell zwei Jahre. Anfangs sind die Bauherren hochmotiviert, aber spätestens nach einem Jahr wollen sie meist nur noch fertig werden und endlich einziehen können.“ Bäuerle zählt weitere Vorteile seiner Modulhäuser auf: „Die Gestehungskosten liegen etwa bei der Hälfte gegenüber konventioneller Bauweise. Und dann werden für den Bau die verschiedensten Handwerksbetriebe benötigt. Beim derzeitigen Mangel an Fachkräften sind Verzögerungen programmiert.“ Bei Marco Bäuerle kommt alles aus einer Hand, auch bei der Inneneinrichtung: Hier arbeitet er eng mit NOVOLINE zusammen und bietet die komplette Produktpalette an. Damit stattet er sowohl gewerbliche Räume als auch Privathäuser aus. Übrigens sind wie beim konventionellen Hausbau eine Baugenehmigung ebenso nötig wie die Erfüllung gesetzlicher Standards. Und selbstverständlich hält das Unternehmen KfW-Vorgaben für eine mögliche Förderung ein.


Und wer kauft sich ein Modulhaus? „Unsere Zielgruppe ist die komplette Gesellschaft von jung bis alt. Für viele junge Leute ist das interessant, weil sie statt einer teuren und nicht selten gammeligen Wohnung einen nagelneuen, günstigeren Modulbau erhalten.“ Modulares Bauen ist übrigens keine Erfindung von Marco Bäuerle. „Das gibt es schon seit rund 40 Jahren. Wir sind jedoch der einzige Hersteller in Deutschland, der diese Bandbreite abdeckt und diese extreme Geschwindigkeit möglich macht.“




 
 
 

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